HaFF

Zentrale Zielsetzung ist die Nährstoffreduktion in eutrophierten Küstengewässern der Ostsee, in marinen Aquakulturanlagen und in salzigen Abwässern landgestützter Anlagen. Diese Nährstoffreduktion soll durch Biomasseproduktion mit Gefäßpflanzen erreicht werden, wobei überflutungstolerante Arten unterschiedlicher Salztoleranz eingesetzt werden.

Landgestützte Aquakulturanlagen mit marinen Arten sind durch den hohen technischen Aufwand bei der Abwasserreinigung bislang aufwendig und kostenintensiv. Die Nutzung von Durchflussanlagen mit Meerwasser oder salzhaltigem Grundwasser setzt die effiziente Reinigung der entstehenden Abwässer voraus, für die es bislang noch keine schlüssigen Konzepte gibt. Die Entwicklung einer Abwasser-Behandlungsanlage für salzhaltige Abwässer auf der Basis von Pflanzenkläranlagen und die Reduzierung von Nährstoffen in den adressierten Oberflächengewässern sind daher als weitere Bausteine für die Entwicklung der Aquakultur im BaMS-Raum anzusehen.

Für die produzierte Biomasse werden Nutzungsvorschläge erarbeitet und Verarbeitungswege konzipiert. Halophyten und heilkundlich genutzte Sumpfpflanzen sollen als Grundlage hochwertiger Produkte, z. B. im Lebensmittel-, Baumaterial-, Naturmedizin oder Kosmetikbereich die Produktpalette von Aquakulturprodukten im BaMS-Raum erweitern.

Laufzeit: 2020 - 2022

Zuwendungsgeber: BMBF

Internetseite: www.blaue-biooekonomie.de

Projektleitung: Martina Mühl, CRM

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Ergebnisse

Die Arbeiten im Rahmen des Projektes laufen seit Mai 2020, Ergebnisse der Projektarbeit werden fortlaufend auf dieser Seite aktualisiert.

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