MORPHEUS

Ziel des Projektes MORPHEUS (Model Areas for Removal of Pharmaceutical Substances in the South Baltic) ist die Verbesserung der Wasserqualität im südlichen Ostseeraum durch die Reduktion der Einträge pharmazeutischer Spurenstoffe, die über Kläranlagen in die Ostsee gelangen.

Basierend auf Analyseergebnissen, welche pharmazeutischen Spurenstoffe im Zu- und Ablauf von Kläranlagen sowie in den Küstengewässern in den Fallregionen nachweisbar sind, und Recherchen zu existierenden Technologien zum Rückhalt von Mikroschadstoffen werden für Kläranlagenbetreiber sowie regionale und nationale Entscheidungsträger in den Fallregionen Handlungsempfehlungen erarbeitet. Mitarbeiter von Kläranlagen in den Fallregionen sollen auf grenzübergreifenden Schulungen zum Thema Analyse und Reinigungstechnologie weitergebildet werden. Ein weiteres Ziel des Projektes ist es, die Wahrnehmung der Öffentlichkeit für das Thema pharmazeutische Spurenstoffe im Abwasser zu steigern und einen sinnvollen Umgang mit Arzneimittelentsorgung anzuregen.

MORPHEUS ist Teil eines Flaggschiffprojektes der Europäischen Strategie für den Ostseeraum (EUSBSR, PA Hazards), der Baltic Sea Pharma Platform.

Das Projekt wird koordiniert von der Universität Kristianstad (Schweden), Projektpartner sind, neben EUCC-D, die Universität Rostock, die Gdansk Water Foundation (Polen), die Technische Hochschule Gdansk (Polen), die litauische Umweltschutzbehörde sowie die Universität Klaipeda (Litauen).

Laufzeit: 2017-2019

Zuwendungsgeber: EU South Baltic Programme 2014-2020

Projektwebseite: www.morpheus-project.eu

South Baltic Programme EUSBSR Flagship

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