CONTRA Partnertreffen in Tallinn

Vom 01. bis 03. Oktober trafen sich die CONTRA-Projektpartner in Tallinn (Estland) und tauschten sich über den aktuellen Stand der Projektaktivitäten aus.

Um die Auswirkungen von Managementaktivitäten auf die Ökologie des Strandes besser abschätzen zu können, werden in mehreren Ostsee-Anrainern gleichzeitig gereinigte mit nicht gereinigten Stränden verglichen. Die monatlichen Probenahmen begannen im April/Mai dieses Jahres in Deutschland, Polen, Estland, Dänemark und in Kaliningrad und werden bis November 2019 fortgesetzt. Diese Ergebnisse sowie Daten zur Belastung des Treibsels mit Meeresmüll sowie Nähr- und Schadstoffen sollen die lokalen Behörden bei der künftigen Umsetzung nachhaltigerer Strandbewirtschaftungspläne unterstützen.

Ein Positionspapier zum Stand der bestehenden Recyclingtechnologien für Treibsel, welches die sieben Modellprojekte im Ostseeraum näher vorstellt, wird in den nächsten Wochen in der internationalen Zeitschrift "Ocean & Coastal Management" eingereicht. Es ist der Auftakt zu weiteren Veröffentlichungen zu dem Thema, einschließlich des Hauptprodukts des Projekts, dem „Toolkit“ für nachhaltige Managementoptionen.

Dr. Jonne Kotta (Estnisches Marines Institut, Universität in Tartu) stellte beim Partnertreffen das INTERREG Schwesterprojekt GRASS („Growing Algae Sustainably in the Baltic Sea - Nachhaltiger Anbau von Algen in der Ostsee“ 2019-2021) vor, mit dem CONTRA auch zukünftig im Wissensaustausch stehen wird.

Die Veranstaltung wurde durch die Universität von Tartu (Estland) organisiert und durch das estnische Umweltministerium unterstützt. Das nächste CONTRA-Partnertreffen findet im Frühjahr 2020 in Koege (Dänemark) statt.

Weitere Informationen zu CONTRA und den Aktivitäten des Projekts finden Sie unter www.beachwrack-contra.eu oder auf der Facebook-Seite @ beachwrack.CONTRA

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