Leitlinien für interne Maßnahmen

Nach dreijähriger Forschung hat das EU Projekt BONUS OPTIMUS seine Ergebnisse zur Muschelkultivierung für den Nährstoffentzug veröffentlicht. In den sog. "Policy Guidelines" werden Daten und Fakten im Überblick dargestellt und können als Entscheidungshilfe beim Einsatz interner Maßnahmen zur Verbesserung der Wasserqualität in der Ostsee dienen. Das Dokument richtet sich an Entscheidungsträger, wie z.B. Ministerien, Ämter oder die HELCOM, die zwischenstaatliche Kommission, die für den Schutz der Meeresumwelt im Ostseeraum arbeitet.
Die Ergebnisse beziehen sich u.a. auf das Wachstum und Erntepotential von Miesmuscheln in der westlichen Ostsee, die Auswahl des richtigen Standortes sowie die ökosystemaren Dienstleistungen, wie die Verbesserung der Wassertransparenz sowie der Nährstoffentzug durch geerntete Muscheln. Neben den ökonomischen Potentialen werden auch Ergebnisse zur Wahrnehmung und Akzeptanz von Muschelkultivierung in Küstengewässern thematisiert. EUCC-D hatte hier Ergebnisse aus dem Greifswalder Bodden beigetragen.
Die Projektergebnisse wurden im März bei zwei HELCOM Veranstaltungen einem breiten, ostseeweiten Teilnehmerkreis vorgestellt. Beide Veranstaltungen widmeten sich der Diskussion von zusätzlichen Maßnahmen zur Verbesserung der Wasserqualität in der Ostsee und der Aktualisierung des Ostsee-Aktionsplans.

Weitere Informationen sowie die Policy Guidelines unter: www.bonus-optimus.eu
Dokumentation der HELCOM Stakeholder-Konferenz: https://helcom.fi/helcom-at-work/events/helcom-stakeholders-confrences/helcom-stakeholder-conference-2020/

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BONUS OPTIMUS project has received funding from BONUS (Art 185), funded jointly by the EU and Baltic Sea national funding institutions.

 

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