Workshop zu Renaturierung im Küstenraum

Im Workshop, der am 3.6.2021 von EUCC-D im Rahmen des Projektes GoCoase organisiert wurde, stellten Experten ihre Erfahrungen zu Beteiligungsprozessen und der Akzeptanz von Renaturierungsmaßnahmen im Küstenraum vor.
Der Klimawandel bewirkt im Küstenraum der Ostsee einen steigenden Meeresspiegel und eine erhöhte Sturmfluthäufigkeit, auf den der Küstenschutz in Mecklenburg-Vorpommern durch das Vorsorgemaß von 1m reagiert. Gleichzeitig ergibt sich aus dem verbesserten Schutz von Orten an Außen- und Innenküste die Möglichkeit Küstenniederungen ohne Bebauung zu renaturieren, die natürliche Küstendynamik zuzulassen, was mit einer ins Land gerichteten Verlagerung der Küstenlinie verbunden sein kann.

Mit Blick auf die in der Vergangenheit durchgeführten Renaturierungsmaßnahmen an der Außen- und Innenküste Mecklenburg-Vorpommerns teilten die eingeladenen Experten aus Forschung, Stiftung, NGOs und Verwaltung ihre Erfahrungen und diskutierten, warum Beteiligungsprozesse von Anwohnern und Akteuren eine Herausforderung darstellen und welche Best-Practice-Ansätze vorliegen und auf zukünftige Renaturierungsmaßnahmen übertragen werden können.

Insbesondere wurden Erfahrungswerte zum Hütelmoor in Markgrafenheide, nahe Rostock, ausgetauscht und wissenschaftlich beleuchtet. Aber auch andere gelungene Beispiele, wie die Deichöffnung am Polder Drammendorf mit vorgeschalteter Leitbildentwicklung wurden vorgestellt. Welche generellen Maßnahmen im Küstenschutz von der Bevölkerung bevorzugt werden, wurde anhand der in GoCoase durchgeführten Bevölkerungsumfrage erläutert.

Mehr zur Veranstaltung finden Sie hier

Die Präsentationen und das Protokoll werden in Kürze eingestellt.

 

GoCoase wird vom Bundesministerium für Bildung und Forschung (BMBF) gefördert.

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