Sandfangzäune aus Naturmaterialien
In enger Kooperation mit der Tourismuszentrale Rostock & Warnemünde hat EUCC-D erneut zum Start der sturmreichen Wintersaison Sandfangzäune aus Naturmaterialien am Warnemünder Strand aufgestellt. Die beiden Zäune aus Haselnussholz und Treibsel sind eine naturnahe Küstenschutzmaßnahme im Rahmen des Konzepts "Building with Nature" (Bauen mit der Natur), bei der Naturmaterialien im Sand eingegraben werden, um den Sand zurückzuhalten, Erosion zu verhindern und Schutz zu bieten. Diese Methode wird erfolgreich international angewendet, um die Küste zu stabilisieren.
Sandfangzäune ermöglichen durch die reduzierte Windgeschwindigkeit am Boden die gezielte Ablagerung von verwehtem Strandsand und verringern dessen Weitertransport. Sie werden zu Küstenschutzzwecken eingesetzt und für den Schutz von Siedlungen und Verkehrswegen.
EUCC-D testet in den nächsten Wochen die Funktionalität und Beständigkeit der Zäune, insbesondere im Vergleich zu den üblichen in Warnemünde aufgestellten Sandfangzäunen aus Kokosfaser, deren Gesamtlänge bis zu 5 km beträgt. Der Zaun aus Treibsel wurde mit Strandanwurf gefüllt, der vorrangig aus Seegras bestehend aus dem Spülsaum vor Ort entnommen wurde.
Mehr zu den Sandfangzäunen beim "Warnemünder": der-warnemuender.de