Strand- und Dünen-Netzwerk

Einführung
Akteure
Dem Netzwerk beitreten
Forschung, Management, Naturschutz, Umweltbildung ...
Publikationen
Veranstaltungen
Links
Archiv
Kontakt

Willkommen beim Strand- und Dünen-Netzwerk

Das Ziel des Netzwerkes ist, Strände und Dünen als dynamische, naturnahe Landschaften nachhaltig zu erhalten und die Akteure zu vernetzen. Wir wollen dies erreichen durch die:

  • Förderung der Begeisterung und Wertschätzung der Menschen für diese Lebensräume
  • Vermittlung von Kenntnissen über diese Lebensräume
  • Stimulierung des Verständnisses fachübergreifender Zusammenhänge
  • Positionierung für diese Lebensräume
  • Unterstützung des Austausches von Wissen und Unterstützung von Maßnahmen, die die natürliche Dynamik der Lebensräume als auch deren Qualität fördern
  • Stimulierung der TeilnehmerInnen zu einer aktiven Netzwerk-Gruppe
  • Etablierung des Netzwerkes als anerkannte Ressource für Fachwissen und Fachleuten verschiedener Disziplinen

Wir wollen auf Vernetzung der Akteure bauen, Projekte vorstellen, Publikationen zusammentragen, Möglichkeiten für Konferenzen, Workshops, Exkursionen und Kooperationsmöglichkeiten aufzeigen. Das Strand- und Dünen-Netzwerk ist Teil eines europaweiten Dünen-Netzwerkes.

Akteure

Das Netzwerk in Deutschland ist im Aufbau. Wir begrüßen Akteure aus vielen verschiedenen Gruppen, wie Förster, Gebietsbetreuer, Geomorphologen, Golfplatz-Manager, Hydrologen, Küstenbauingenieure, Landschaftshistoriker, nationale politische Entscheidungsträger, Natur- und Umweltorganisationen, Ökologen, Studierende und Wissenschaftler, Vertreter der Bundeswehr und Vertreter der Tourismus-Branche. Unsere Veranstaltungen sind meist von einer vielzahl verschiedener Interessen geprägt, um so eine lebhafte Diskussion zu fördern.

Das Netzwerk funktioniert, indem Informationen über verschiedene Regionen und Disziplinen hinweg ausgetauscht werden. Dabei ist das gemeinsame Interesse, die natürlichen Ressourcen dieser Küstenlebensräume zu schützen und nachhaltige Lösungen für deren Erhaltung zu finden. Wir ermutigen unsere Mitglieder, sich aktiv in Diskussionen und Treffen zu beteiligen, begrüßen aber auch passive Mitglieder, die hauptsächlich an den Online-Ressourcen interessiert sind.

Dem Netzwerk beitreten

Die Teilnahme am Netzwerk ist kostenlos. Netzwerkbeteiligte erhalten mehrmals im Jahr per e-mail einen Hinweis auf die aktualisierte Internetseite, maximal einmal monatlich Informationen zu zeitnahen Aktivitäten. Akteure haben die Möglichkeit Informationen dem Netzwerk hinzuzufügen, wozu wir die Beteiligten viermal im Jahr erinnern.

Um dem Netzwerk beizutreten, füllen Sie bitte die Anmeldung zum Netzwerk aus und senden es an uns zurück.

Die Angaben auf dem Formular werden in einer internen, nicht öffentlich zugänglichen, Datenbank aufgenommen, die die Interessen der Mitglieder widerspiegelt. Dies ermöglicht uns zudem, gegebenenfalls Akteure interdisziplinär zu vernetzen. Mitglieder außerhalb der Bundesrepublik Deutschland sind herzlich willkommen. Eines der Ziele des Netzwerks ist es, die Zusammenarbeit in Deutschland, Europa und weltweit zu fördern. Bitte lesen Sie daher auch die Seiten des European Dune Networks.

Finanzierung

Das STRAND- und DÜNEN-NETZWERK basiert zurzeit auf ehrenamtlicher Arbeit.

Kontakt

Haben Sie Hinweise, Ideen z.B. für Veranstaltungen oder kennen Personen, die das STRAND- und DÜNEN-NETZWERK unterstützen könnten, senden Sie uns bitte eine e-mail: dunes-d (at) eucc-d.de

_________________________________________________________________________________________

Forschung, Management, Naturschutz, Umweltbildung ...

New publication: LIFE and coastal habitats-2017-

'This LIFE Nature publication highlights the issues threatening Europe’s coastal habitats and how the LIFE programme has addressed them.
Coastal regions generate 40% of our GDP, but development must be sustainable and must recognise the natural value of our varied coastlines. Only 13% of coastal species are in a 'favourable' conservation status, while 73% of coastal habitats are assessed as being 'bad' or 'inadequate'.
It is in the interests of all business sectors, from tourism to shipping and fisheries, to safeguard and improve the health of our coastal ecosystems. Adopting an ecosystem approach to their management fosters, rather than hinders, growth and jobs.
The publication, LIFE and coastal habitats, outlines the scope of innovative and best practices measures carried out by LIFE projects to improve the status of Europe’s coastal habitats and management of Natura 2000 network sites – from dune habitat conservation in the Baltic to coastal lagoon protection in the Black Sea. It features sections on all the different types of habitats targeted by the programme and concludes with a focus on the cross-cutting management issues facing coastal regions.' (LIFE News Juni 2017)

download pdf:LIFE and coastal habitats

_________________________________________________________________________________________

Neobiota in Dünen und Dünentälern-2017-

Zahlreiche Neobiota (Arten, die nach 1492 in unserem Fall nach Deutschland unter direkter oder indirekter Mithilfe des Menschen eingebracht wurden) kommen in Dünen und Dünentälern vor. Nur wenige von diesen Arten sind invasiv, stellen also eine Gefährdung der Biodiversität dar. Der hier verwendete Term Biodiversität berücksichtigt die Diversität von der Gen- bis zur Landschaftsebene. Doch sind Arten bekannt, die seit langem in Dünengebieten in Deutschland oder in angrenzenden Ländern invasiv sind. Hier werden bestehende Aktivitäten und Kenntnisse zusammengetragen ...

 

Veröffentlichungen zum Thema Küstendünen und invasive Arten-2017-

Im Web of Science sind zum Thema Küstendünen und invasive Arten seit 1987 Veröffentlichungen zu finden. Seit circa 2000 nimmt die Anzahl an Veröffentlichungen zum Thema kontinuierlich zu.

tl_files/eucc/Netzwerke/Duenennetzwerk/IAS pub.jpg

Veröffentlichungen zu invasiven Pflanzenarten in Küstendünen Europas (web of science, google scholar, 2017) berücksichtigen ein breites Spektrum an Themen, die zu den Bereichen Erfassung und Kartierung, Arteigenschaften, Umweltbedingungen, Invasionserfolg und Management zusammengefasst werden können.

tl_files/eucc/Netzwerke/Duenennetzwerk/IAS Tortendiagram.jpg

 

 

Neue Nachweise

Aronia prunifolia auf Wangerooge in einer Dünenheide mit Borstgrasrasen nachgewiesen (2017).

Nachweis von Crassula helmsii auf den ostfriesischen Inseln: 2003 Norderney

Das Nadelkraut Crassula helmsii wurde 2003 auf Norderney erstmals nachgewiesen. Dort hat sich die Pflanze seitdem 'stark ausbreitet und wächst überwiegend in Stillgewässern. Bevorzugte Standorte sind Viehtränken und künstliche Gewässer im Südstrandpolder, die durch Bodenabbau entstanden sind. Dort bildet das Nadelkraut im Wasser und am Ufer zum Teil dichte Teppiche aus und verdrängt alle anderen Pflanzenarten. Inzwischen ist die Pflanze bereits in den sehr wertvollen naturnahen Lebensraumtyp des feuchten Dünentals vorgedrungen und hat dort offene, feuchte Sandböden besiedelt, die für eine Reihe heimischer, charakteristischer Arten bedeutend sind. An diesen Standorten der Natur freien Lauf zu lassen, wie es Credo im Nationalpark ist, wäre jedoch gefährlich. Erfahrungen mit invasiven Arten insbesondere außerhalb Europas haben gezeigt, dass vorbeugende Maßnahmen, die die Etablierung von invasiven Arten verhindern, die wichtigste Handlungsoption zum Schutz der natürlich vorkommenden Arten sind. Haben sich Arten erst einmal fest etabliert, sind guter Rat und vor allem Maßnahmen zur Beseitigung teuer. Daher hat sich die Nationalparkverwaltung in diesem Fall entschlossen, das Vordringen des Nadelkrautes in die feuchten Dünentäler zu verhindern und einer wirklich natürlichen Entwicklung Vorrang einzuräumen. Im betroffenen Bereich wurde im letzten Jahr mit einem Bagger Boden abgetragen, um die Pflanzen aus diesem Bereich zu entfernen... . Aufgrund ihres schnellen Wachstums, der Ausbildung von Dominanzbeständen, der Verdrängung heimischer Arten und der unterschiedlichen möglichen Besiedlungsgebiete ist es wichtig, Bestände von Crassula helmsii frühzeitig zu identifizieren und außerhalb der bekannten Wuchsorte auf Norderney frühzeitig einzugrenzen oder zu beseitigen. Dann ist auch im Nationalpark verstärkt auf neue Vorkommen des Nadelkrauts zu achten und Sorge dafür zu tragen, dass die natürliche Entwicklung im Nationalpark dadurch nicht weiter eingeschränkt wird. Meldungen von Neuvorkommen dieser Pflanze nimmt die Nationalparkverwaltung dringend entgegen. Es ist dann jeweils zu prüfen, welche Maßnahmen geeignet sind, den Schutz der Natur im Nationalpark zu gewährleisten.'

Gesamten Beitrag lesen

Artensteckbrief auf Neobiota.de

Markus Prinz arbeitete 2016 im Rahmen seiner Masterarbeit an der Universität Oldenburg zum Thema: 'Habitatansprüche und Ausbreitungsmöglichkeiten des invasiven Neophyten Crassula helmsii (T. Kirk) Cockayne auf Norderney. Eine sedimentologische, hydrochemische Untersuchung und Habitatmodellierung.'

Neobiota im Wattenmeergebiet

Van der Have, T.M., Van den Boogaard, B., Lensink, R,Poszig, D.,Philippart, C.J.M. (2015):Alien species in the Dutch Wadden Sea: policies and management. Common Wadden Sea Secretariat. Report 15-126. pdf

Ein ähnlicher Bericht wird zurzeit im Auftrage des Common Wadden Sea Secretariat ausgearbeitet.

TMAP-Parameter Group: Beaches and Dunes

Der in Kürze verfügbare, aktualisierte TMAP-Quality Status Report enthält im Kapitel 'Beaches and Dünes' Hinweise auf aktuell im Wattenmeergebiet vorkommende invasive und potenziell invasive Arten. Zudem werden Arten genannt, die in den benachbarten Gebieten invasiv sind. Weitere Informationen

Neobiota.de Gebietsfremde und invasive Arten in Deutschland

Umfangreiche Informationen zu Neobiota in Deutschland auf der Internetseite des Bundesamtes für Naturschutz. Artensteckbriefe, Managementhandbuch, Unionsliste...
Weitere Informationen

Portugal: Project LIFE Biodiscoveries (LIFE 13 BIO/PT/000386)

Project LIFE Biodiscoveries has the goal of promoting public participation in the control and eradication of invasive species at the Local Natural Reserve of Mata da Machada and Sapal do Rio Coina. Through public participation, we aim to encourage the control of these species, creating long-lasting bonds between the volunteers and the protected area, which is a welcoming help to our natural ecosystem and its great biodiversity.  In the Machada Woods there is a strong presence of 6 species of acacia (Acacia sp), as well as ice plant (Carpobrotus edulis), which can also be found in Coina Marshes, causing a threat to the equilibrium of these habitats. The Project is receptive in receiving also international volunteers and international students as well that are willing to do an intership related to the invasive species.
To obtain more information, check their website: www.lifebiodiscoveries.pt

Conference Littoral2017 - 05.-07.2017 Liverpool
session: Invasive Alien Species in Coastal Dunes.

Sustainable management/Control of invasive alien species is one of the major challenges for conservation management, also in coastal dunes. Arrival, establishment, spread and invasion of alien species is an ongoing process, driven by continuous import of new species. Furthermore, range expansion of species alien also in southern countries has to be considered. Coastal managers need effective early warning systems for new naturalising species, up to date information and data on invasive species in dunes and effective, sustainable (long term successful) management techniques. International cooperation and exchange of knowledge and field experiences are essential to increase invasive species awareness across administrative boundaries.
In most countries, national web-portals dealing with invasive species of countrywide importance are available. Also, in Europe, a continental information system exists to support the implementation of a new invasive species regulation. These systems can provide useful tools for horizon scanning and risk assessment. However, none of them are targeted towards dune ecosystems. Hence, to deal with the specific context of dune invasions and potential solutions, a European dune platform is required. Coastal dunes all over Europe are characterised by a number of similar issues related to invasive species which differ substantially from inland situations. Decisions on management priorities and methods need to be evidence-based and must be taken transparently using established methods. In addition, awareness raising to increase public invasion literacy is needed to support acceptance and understanding of sometimes drastic management methods. Alongside, adequate monitoring systems are essential to survey the distribution and spread of alien species, the evaluation of management measures and to report on the state of invasions in dune ecosystems.
In the session, examples of early warning systems, public information, success and failures in relation to control, as well as monitoring programs are presented from a regional up to an international scale. The aim of the session is to foster knowledge exchange on invasive alien species in dune ecosystems and to bring on ideas towards an international community of practice.

Abstract Submission Guidelines

Please provide a clear title for your proposed paper, you name(s), affiliations and an e-mail contact for the corresponding author. Also provide between 5 and 10 key words or phrases. The main body of the abstract for your proposed paper should not exceed the 350 words. Submit proposals by e-mail to littoral2017 (at) hope.ac.uk

----------------------------------------------------------------------------------------------------------------------------------------

Haben Sie weitere Hinweise oder Anregungen ???

Schreiben Sie an Maike Isermann dunes-d (at) eucc-d.de

_________________________________________________________________________________________

GEO-Tag der Natur auf Wangerooge-2017-

In diesem Jahr trafen sich bei Sonnenschein etwa 70 TeilnehmerInnen und erfassten ca. 640 Tier- und Pflanzenarten bei dem diesjährigen Aktionstag am 19. August 2017. Sehr begrüßt wurde die Teilnahme der vielen Juniorranger, die mit ihren Fragen noch einmal eine ganz anderer Herangehensweise an die ökologischen Zusammenhänge bei den SpezialistInnen herausforderten. Ausführliche Informationen.

_________________________________________________________________________________________

Strandaufspülung auf Langeoog-2017-

Unter Regie des NLWKN wird derzeit die Standaufspülung von circa 600.000 Kubikmetern vor dem Pirolatal auf Langeoog vorbereitet. Der Strandabschnitt wird seit einigen Jahren nicht ausreichend mit Sand versorgt wird, sodass in schweren und sehr schweren Sturmfluten erhebliche Dünenabbrüche entstehen. Zuletzt im Jahr 2016 hatte der NLWKN die Schutzdünenkette vor dem Pirolatal verstärkt und im Jahr 2013 den Strand aufgespült, um den Sturmflutschutz für die Insel sicher zu stellen. Ausführliche Informationen.

_________________________________________________________________________________________

Schutzkonzept Kreuzkröten auf Sylt -2016-

Kreuzkröten sind auf Sylt rückläufig, was wahrscheinlich an einer fehlenden Dynamik bzw. Überalterung der Dünen verbunden mit einem Rückgang offener, feuchter Sandflächen liegt. Zum Erhalt der Kreuzkrötenpopulation auf Sylt sollen über die gesamte Insel verteilt, Maßnahmen zur kurz- und langfristigen Verbesserung der Lebensbedingungen durchgeführt werden. Ausführliche Informationen.

_________________________________________________________________________________________

Dynamic Dunes -2016-

Während einer internationalen Konferenz über die Wiederherstellung dynamischer Dünen und typischer Dünenhabitate wurden innovative und bereits jetzt erfolgversprechende Maßnahmen der EU-LIFE Projekte Dutch Dune Revival
(NAT/NL LIFE-09/418) und Amsterdam Dunes, Source for Nature (LIFE 11 NAT/NL 776) vorgestellt. Die wesentlichen Ergebnisse wurden zusammgefaßt:

https://awd.waternet.nl/media/projecten/Life/PDF/
Summary%20conference%20Dynamic%20Dunes%202015%20German.pdf

_________________________________________________________________________________________

Informationsfaltblatt Dünen-2015-

In dem deutschsprachigen Faltblatt vom Nationalpark Wattenmeer werden die Bedeutung und die Schutzwürdigkeit von Dünenlandschaften anschaulich beschrieben. 

http://www.nationalpark-wattenmeer.de/sites/default/files/media/pdf/tfb_duenen_15_aufl-2014_druckvorlage.pdf

_________________________________________________________________________________________

Beachexplorer-2015-

Die Beachexplorer-App bietet Bestimmungshilfen und Informationen über mögliche Strandfunde jeglicher Art entlang der Nordseeküste. Die Fundmeldungen werden gesammelt und zur wissenschaftlichen Erforschung weitergeleitet. Weitere Infos und zur App http://www.beachexplorer.org

_________________________________________________________________________________________

Feldstationen

CAROLINENSIEL, Nordsee

Ort: Meeresbiologische Wattstation Carolinensiel, Friedrichsgroden 16, 26409 Carolinensiel
Landschaft: Nationalpark Niedersächsisches Wattenmeer, Watt und Salzwiesen
Ausstattung: 5 Mehrbettzimmer (4-5 Personen), 2 Zweibettzimmer, Küche Selbstverpflegung, Seminarraum, Kursraum (20 Plätze mit Optik), Trockenlabor (übl. Laborausstattung, Feldmeßgeräte, Netze etc.), Naßlabor (rezirkulierendes Seewasser), Internet, kleine Bibliothek.
Zeitraum: ganzjährig
Ansprechpartner: Dr. Hans-Ulrich Steeger, steeger (AT) uni-muenster.de, 0049-251-8323868, Westfälische Wilhelms-Universität Münster, Institut für Zoophysiologie, Hindenburgplatz 55, 48143 Münster

SPIEKEROOG, Nordsee

Ort: Nationalpark-Haus Wittbülten, Hellerpad 2, 26474 Spiekeroog
Landschaft: Salzwiesen, Watt, Dünen mit Trockenrasen und Heiden, ausgedehnte dynamische Dünenbereiche auf der Ostplate, kaninchenfreie Insel, mehr oder weniger keine nassen Dünentäler
Ausstattung: 2 Appartements (à 4-5 Personen), 1 Appartement (2 Personen), Küche Selbstverpflegung, Aufenthaltsraum, Feldlabor
Zeitraum: ganzjährig
AnsprechpartnerIn: Carsten Heithecker, forschung (AT) wittbuelten.de, Nationalpark-Haus Wittbülten, in Kooperation mit dem Institut für Chemie und Biologie des Meeres (ICBM) der Universität Oldenburg
Weitere Informationen

HELGOLAND, Nordsee

Ort: AWI Biologische Anstalt Helgoland, 27483 Helgoland
Landschaft: Felswatt, Steilküste mit Seevogelbrutgebiet, Primärdünen auf der Helgoländer Düne
Ausstattung: 23 Zweibettzimmer, 53 Einbettzimmer, Küche Selbstverpflegung oder durch Jugendherberge, Seminarraum, Feldlabor (umfangreiche Laborausstattung mit Seewasseranschluss, 45 Mikroskope und Binokulare, 10 Phasenkontrastmikroskope, umfangreiche Bibliothek)
Zeitraum: ganzjährig
AnsprechpartnerIn: Dr. Markus Molis, markus.molis{AT}awi.de, 0049-4725-819-3239, Dr. Nicole Aberle-Malzahn, 0049-4725-819-3236, Stiftung Alfred-Wegener-Institut
Mehr Informationen

ZINGST, Ostsee

Ort: Biologische Station Zingst, Mühlenstraße 27, 18374 Ostseeheilbad Zingst
Landschaft: Darß Zingster Bodden, Vogelreservate: Salzwiesen Kirr und Werder, Dünen: Darßer Ort mit Heide und Trockenrasen, Darßer Wald
Ausstattung: 3 Mehrbettzimmern (3-4 Personen), 2 Einbettzimmern, Küche Selbstverpflegung, Seminarraum, 3 Labore, 2 Boote, Geräte für hydrohysikalische (Strömungsprofiler, Trübungsmesser EcoTriplet, Thermosalinograph, Unterwasserlicht – Licor 1400 mit 3 Sensoren und TriOs Ramses), hydrochemische (Photometer, Chemikalien, Continuous Flow Analyser, Zentrifugen, Filtrationsanlagen, pH, Sauerstoffoptoden, Leitfähigkeitsmesszellen), sedimentologische (Schüttler, Bodengreifer, Sedimentcorer) und ichthyologische (Netze) Untersuchungen, Wetterstation, Mikroskope, Bestimmungsliteratur für Plankton
Zeitraum: ganzjährig
AnsprechpartnerIn: PD Dr. Rhena Schumann,  rhena.schumann{at}uni-rostock.de, 0049-38232-891026, Universität Rostock/Mathematisch-naturwissenschaftliche Fakultät/Institut für Biowissenschaften/Angewandte Ökologie [&  Phykologie

HIDDENSEE, Ostsee

Ort: Biologische Station Hiddensee, Biologenweg 15, 18565 Kloster / Hiddensee
Landschaft: Bodden, Salzwiesen, Dünen mit Trockenrasen und Heiden, Steilküste
Ausstattung: 14 Doppelzimmer, 3 Einbettzimmer, Küche Selbstverpflegung, Seminarraum, Feldlabor (Trockenschrank, Magnetrührer, pH-Meter, Lichtmessgerät, Konduktometer, Waagen, versch. Glasgeräte, 10 Mikroskope, 14 Binokulare, Handbibliothek)
Zeitraum: ganzjährig
Ansprechpartnerin: PD Dr. Irmgard Blindow blindi{AT}uni-greifswald.de, 0049-38300-50251, Ernst-Moritz-Arndt-Universität Greifswald
Mehr Informationen
_________________________________________________________________________________________

Publikationen

Aufgeführt sind vorallem Publikationen mit Untersuchungsgebieten an Küsten Deutschlands. 

2017

Costabel, S, Siemon, B, Houben, G & Günther, T (2017). Geophysical investigation of a freshwater lens on the island of Langeoog, Germany - Insights from combined HEM, TEM and MRS data. Journal of Applied Geophysics 135, 231-245.

Blindow, I, Gauger, D & Ahlhaus, MJ (2017). Management regimes in a coastal heathland –effects on vegetation, nutrient balance, biodiversity and gain of bioenergy. Coast. Conserv. doi:10.1007/s11852-017-0499-3

Müller, W (2017). Das einzigartige Wattenmeer und seine Gezeiten. In: Lebenswelt Meer. Springer, Berlin. S. 45-102.

2016

Aggenbach, CJ, Kooijman, AM, Fuijta, Y, Van der Hagen, H, Van Til, M, Cooper, D. & Jones, L (2016). Does atmospheric nitrogen deposition lead to greater nitrogen and carbon accumulation in coastal sand dunes) Biological Conservation, http://dx.doi.org/10.1016/j.biocon.2016.12.007

Benthien, O, Bober, J, Castens, J & Stolter, C (2016). Seed dispersal capacity of sheep and goats in a near-coastal dry grassland habitat. Basic and Applied Ecology. doi:10.1016/j.baae.2016.03.006

Besley, A, Vijver, MG, Behrens, P & Bosker, T (2016). A standardized method for sampling and extraction methods for quantifying microplastics in beach sand. Marine Pollution Bulletin,

Bird, E (2016). Coastal Cliffs: Morphology and Management. Springer.

De Groot, AV, Oost, AP, Veeneklaas, RM, Lammerts, EJ, van Duin, WE & van Wesenbeeck, BK (2016). Tales of island tails: biogeomorphic development and management of barrier islands. Journal of Coastal Conservation. doi:10.1007/s11852-016-0446-8

de Schipper, MA, de Vries, S, Ruessink, G, de Zeeuw, RC, Rutten, J., van Gelder-Maas, C., & Stive, M. J. (2016). Initial spreading of a mega feeder nourishment: Observations of the Sand Engine pilot project. Coastal Engineering 111, 23-38.

Eschenbrenner, S, Gemeinholzer, B & Wissemann, V (2016). Morphologische, zytologische und populationsgenetische Untersuchungen zu Vorkommen und Status von Drosera-Arten in Schleswig-Holstein. BfN-Skripten 436, 175-183.

Folmer, A, Revier, H. & Cupido, T (2016). Sustainable tourism development and the world heritage status of the Wadden Sea: The case of Terschelling. Research in Hospitality Management 6, 45-50.

Garthe, S, Schwemmer, P, Paiva, VH, Corman, AM, Fock, HO, Voigt, CC & Adler, S (2016). Terrestrial and marine foraging strategies of an opportunistic seabird species breeding in the Wadden Sea. Plos one 11(8), e0159630.

Grootjans, A, Shahrudin, R, Van de Craats, A, Kooijman, A, Ostermeijer, G, Petersen J, ... & Stuyfzand, P (2016): Window of Liparis loeselii populations during vegetation succession on the Wadden Sea islands. Journal of Coastal Conservation.

Haacks, M, Janinhoff, N, Petersen, J, Stock, M, Dauck, H-P, Bertram, G (2016). Floristische Besonderheiten der Nordseeküstendünen Schleswig-Holsteins 2012-2014. Kieler Notizen zur Pflanzenkunde 41, 105–123.

Hofstede, JL & Stock, M (2016). Climate change adaptation in the Schleswig-Holstein sector of the Wadden Sea: an integrated state governmental strategy. Journal of Coastal Conservation. doi:10.1007/s11852-016-0433-0

Koffijberg, K, Frikke, J, Hälterlein, B, Reichert, G & Andretzke, H. (2016). Breeding birds in trouble: A framework for an action plan in the Wadden Sea. 24 S.

Kooijman, AM, Van Til, M, Noordijk, E, Remke, E & Kalbitz, K (2016). Nitrogen deposition and grass encroachment in calcareous and acidic Grey dunes (H1230) in NW-Europe. Biological Conservation. http://dx.doi.org/10.1016/j.biocon.2016.08.009

Kooijman, AM, Bruin, CJW., van de Craats, A, Grootjans, AP, Oostermeijer, JGB, Scholten, R & Sharudin, R (2016). Past and future of the EU-habitat directive species Liparis loeselii in relation to landscape and habitat dynamics in SW-Texel, the Netherlands. Science of The Total Environment 568: 107-117.

Kruckenberg, H. & Schulze-Diekhoff, M (2016). Die Bedeutung von Stacheldraht als Gefahr für Vögel in Deutschland. Corax 23, 75-85.

Riksen, MJ, Goossens, D, Huiskes, HP, Krol, J & Slim, PA (2016). Constructing notches in foredunes: Effect on sediment dynamics in the dune hinterland. Geomorpholog 253: 340-352.

Schulz, K, Mikhailyuk, T, Dreßler, M, Leinweber, P & Karsten, U (2016). Biological soil crusts from coastal dunes at the Baltic sea: cyanobacterial and algal biodiversity and related soil properties. Microbial Ecology 71: 178-193.

Schwemmer, P, Weiel, S & Garthe, S (2016). A fundamental study revisited: Quantitative evidence for territory quality in oystercatchers (Haematopus ostralegus) using GPS data loggers. Ecology and Evolution. DOI: 10.1002/ece3.2581

Seer, FK, Irmler, U, Schrautzer, J (2016). Beaches under pressure – effects of land use on vegetation at the Baltic Sea coast. Journal of Applied Vegetation Science. DOI: 10.1111/avsc.12221.

Skowronek, S, Ewald, M, Isermann, M, Van de Kerchove, R, Lenoir, J, Aerts, R,... & Roccini, D (2016): Mapping an invasive bryophyte species using hyperspectral remote sensing data. Biological Invasions,

Slob, AF, Geerdink, TRA, Röckmann, C, & Vöge, S 2016. Governance of the Wadden Sea. Marine Policy 71: 325-333.

Stuyfzand, PJ (2016). Observations and analytical modeling of freshwater and rainwater lenses in coastal dune systems. Journal of Coastal Conservation,

Van der Zee, FF, de Knegt, B, Meeuwsen, HAM, Sanders, ME, Veraart, JA, Grashof-Bokdam, CJ, & Wegman, RMA (2016). Waterwinning en natuur (No. 2719). Alterra Wageningen UR.

Wasserstrom, H & Steinberger, Y (2016). Does distance from the sea affect a soil microarthropod community? Acta Oecologica 76: 39-46.

Witt, R (2016). Vorkommen und Bestandssituation seltener Hummelarten (Bombus) in Niedersachsen und Bremen (Hymenoptera: Apidae). Ampulex 8.

_________________________________________________________________________________________

Veranstaltungen

26.-27.09.2017:Workshop. Best Practices of Climate Change Adaptation in the Wadden Sea Region. Wilhelmshaven, WWF.
http://www.waddensea-secretariat.org/

23.-27.10.2017:Workshop. Coastal Ecology Workshop, CEW2017, Wemeldinge, NL
please contact: secretary (at) nioz.nl

11.-14.12.2017: Konferenz. Joint Annual Meeting British Ecological (BES), Nederlands-Vlaamse Vereniging voor Ecologie (NecoV) und Gesellschaft für Ökologie (GfÖ) in Kooperation mit der European Ecological Federation (EEF).http://www.britishecologicalsociety.org/events/annual-meeting-2017/thematic-topic-ghent-2017/

12.-14.06.2018:Workshop. Coastal dunes and sandy beaches, Dunkerque, F, LIFE+Flandre
mehr Informationen

22.-26.10.2018Konferenz. LITTORAL2018, Leeuwarden, NL. EUCC.

_________________________________________________________________________________________

Links

Sand Dune and Shingle Network
Umfangreiches Dünen-Netzwerk mit Informationen über Großbritannien hinaus und einem regelmäßig erscheinenden Newsletter.

Grains de Sable
Informationen zu Strand und Dünen in Frankreich, insbesondere der Atlantik-Küste

European Dune Network
Europaweites Dünen-Netzwerk.

TMAP Beaches and Dunes
Das Trilaterale Monitoring- und Bewertungs-Programm (TMAP) ist ein gemeinsames Monitoring-Programm für das Wattenmeer in den Niederlanden, Deutschland und Dänemark. Das Programm umfasst das gesamte Wattenmeer einschließlich der Inseln und Offshore-Bereiche und berücksichtigt ein breites Spektrum an Faktoren und Prozessen, wie Bevölkerungsentwicklung, Veränderungen der Landschaft...

Dünen in Polen

_________________________________________________________________________________________

Archiv

Forschung, Management, Naturschutz, Umweltbildung....

Veröffentlichungen

_________________________________________________________________________________________

Kontakt

Priv.-Doz. Dr. Maike Isermann, mail: dunes-d (at) eucc-d.de, Tel: 0421-218-62916