Klimawandel

Die Auswirkungen des Klimawandels auf Natur und Gesellschaft sind vielseitig und bereits heute deutlich sichtbar. Eine der bedrohlichsten Folgen ist der Meeresspiegelanstieg, der sich durch die Wärmeausdehnung des Wassers und das Abschmelzen der polaren Eiskappen und Gletscher erklären lässt. Durch den Meeresspiegelanstieg kommt es zu Überflutung und Erosion, wovon am stärksten der Küstenraum und seine Bewohner betroffen sind. Zusätzlich zum Meeresspiegelanstieg wird die Häufung von Extremwettereignissen, wie z.B. Starkniederschlag, Hochwasser und Sturm, die Situation an den Küsten verschärfen.

Um die mit dem Klimawandel verbundenen Schäden vorzubeugen und zu minimieren sowie potentielle Chancen bestmöglich zu nutzen, sind wirkungsvolle Anpassungsmaßnahmen dringend erforderlich. In Zusammenarbeit mit Stakeholdern von der Gemeinde- bis Landesebene entwickelt EUCC-D nachhaltige Anpassungsstrategien für unterschiedliche Sektoren im Küstenraum. Während im Projekt KliWaKom, das 2018 abgeschlossen wurde, der Tourismussektor im Fokus stand, zielt das aktuelle Projekt GoCoase auf den Küstenschutz ab.

GoCoase

Im Projekt GoCoase werden für die deutsche Ostseeküstenregion in Mecklenburg-Vorpommern mögliche Anpassungsstrategien an den Klimawandel in enger Zusammenarbeit mit Entscheidungsträgern von der Gemeinde- bis zur Landesebene erarbeitet und bewertet.

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KliWaKom

Im Projekt KliWaKom wurden in Kooperation zwischen EUCC – Die Küsten Union Deutschland e.V. und dem  Verband Mecklenburgischer Ostseebäder e.V. konkrete Bedarfe für die Klimawandelanpassung in der Region analysiert, Strategien erarbeitet und erste Maßnahmen exemplarisch umgesetzt.

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