Wissenschaft & Forschung

Meeresschutz sozial gerecht gestalten

Das Projekt MeerGerecht an der Uni Kiel will für den Schutz des Ökosystems möglichst viele Bürgerinnen und Bürger der Stadt mit ins Boot holen. Die Ergebnisse sollen auch als Blaupause für andere Küstenstädte dienen, damit diese als besonders betroffene Akteure eine größere Schlagkraft beim Meeresschutz entfalten.

Acht Empfehlungen für Europas Seegraswiesen

Wie lassen sich Europas Seegraswiesen wirksam schützen und wiederherstellen? Mehr als 50 Forschende aus 17 europäischen Ländern haben dazu erstmals gemeinsame Empfehlungen erarbeitet.

IOW-Forschung verbessert Vibrionen-Frühwarnung an der Ostsee mit Hilfe von Künstlicher Intelligenz und Drohnen

Das Auftreten des für Menschen potenziell gefährlichen Meeresbakteriums Vibrio vulnificus in der Ostsee lässt sich mittels Künstlicher Intelligenz erstmals bis zu fünf Wochen im Voraus vorhersagen.

Blauer Planet mit weißem Fleck: Mehr als die Hälfte der Weltmeere ist unzureichend erforscht

Globale Studie zeigt massive Wissenslücken in der marinen Biodiversität. Die Ergebnisse unterstreichen die Notwendigkeit international koordinierter Forschung, Datenerhebung und Digitalisierung sowie langfristiger Monitoringprogramme zum Schutz der Meeresökosysteme.

Forschung macht Schule: Citizen Science-Projekt „Warnow-Sonde“ geht an den Start

Mit der Übergabe der ersten „Warnow-Sonde“ an eine Rostocker Schülergruppe startete ein Citizen-Science-Projekt zur Umweltbeobachtung in der Unterwarnow. Die Sonde erfasst kontinuierlich verschiedene physikalisch-chemische Parameter im Flusswasser, die wichtige Erkenntnisse zu Klimawandelfolgen liefern können.

Neue Studie: Nordische Meeresströmung wird stärker, während sich AMOC abschwächt

Eine stärker werdende Strömung vom Atlantik in das Nordmeer könnte eine direkte Folge der Abschwächung der Atlantischen Meriodionalen Umwälzströmung sein, und keine davon unabhängige Entwicklung.

Offshore-Windparks verändern Sedimentdynamik

Neue Modellstudie des Hereons offenbart räumliche Verschiebungen von Schlamm und Kohlenstoff in der Nordsee.

Wie sich Krankheiten zwischen Austernriffen ausbreiten

Neue Studie zeigt, wie Krankheitserreger durch Meeresströmungen verbreitet werden und welche Standorte besonders gefährdet sind.

Warum sich die überdüngte Ostsee so schwer erholt

Forschende des IOW zeigen in einer umfassenden Zusammenschau, wie Nährstoffaltlasten, interne Stoffkreisläufe und Klimaerwärmung zusammenwirken, so dass Maßnahmen gegen Eutrophierung nur verzögert greifen. Gleichzeitig sehen sie Ansatzpunkte für wirksames Ostsee-Management.

Unterschätztes Kielwasser: Schiffsverkehr sorgt für mehr Wirbel in der Ostsee als gedacht

Eine Studie des IOW und der CAU zeigt erstmals, dass Kielwasser-Verwirbelungen großer Schiffe in stark befahrenen Gebieten der westlichen Ostsee sowohl die Wasserschichtung deutlich verändern als auch zu markanten Erosionen am Meeresgrund führen.